Helmut Ramsauer

Das Silicon Vilstal: Was Städte vom Land lernen können

Digitale Geschäftsmodelle und Innovation auf dem Land? Im Silicon Vilstal finden sie heraus, wie das funktionieren kann und wie echter Mehrwert entsteht.

Entrepreneure und StartUps aus der Stadt sprechen oft von der Skalierung, das heißt, sie versuchen von vornherein das Geschäftsmodell so auszulegen, dass eine große Kunden- bzw. Anwenderzahl dafür sorgen muss, dass der individuelle Preis so niedrig ist, dass genügend das Produkt oder den Service kaufen.

Doch diese Art von Lösung ist für das Land oft unbrauchbar und meistens sogar unrealistisch. Weder kann sie derart skalieren, noch sind die Probleme auf dem Land dieselben wie in der Stadt.

Das heißt, das Land braucht Lösungen, die einfach umsetzbar und finanzierbar sind. Und genau hier setzen die Macher:innen vom Silicon Vilstal an: hier entstehen Ideen, wie CarSharing, Online-Bestell- und Liefer-Plattformen oder Precision Farming aussehen könnten. Dafür bringen sie Akteure und Anbieter zusammen, wie z.B. mit Bauer sucht StartUp oder beim Erlebnisfestival im September.

Seit der Gründung 2016 sind viele Ideen entstanden und wurden vor Ort umgesetzt, ausprobiert, weiter verbessert oder wieder verworfen. Agilität in Reinform, wie es auf dem Land oft die Regel ist. Und es ist die erste deutsche Organisation, die als Social Economy Cluster bei der EU-Kommission anerkannt ist.

Wie das Land zum Innovationslabor für Städte werden kann und wie sich soziale von technischer Innovation unterscheidet, das erzählt uns der Gründer und Geschäftsführer vom Silicon Vilstal, Helmut Ramsauer in dieser Episode von “Laptop & Lederhosn”:

Fotoquelle: Sonja Herpich

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