Omid Nouripour über Krieg, Krisen und Optimismus

Omid Nouripour über Krieg, Krisen und Optimismus

Vor etwas mehr als 120 Tagen läutete Wladimir Putin mit seinem unentschuldbaren und brutalen Überfall auf die Ukraine eine Zeitenwende ein – für Russland, für die Ukraine, für Europa und die ganze Welt. Über Monate und Jahre hinweg haben wir hierzulande, auch politisch, nicht wahr haben wollen, dass es zu diesem Moment wirklich kommen würde. Selbst wenige Wochen vor dem Einmarsch glaubten nur die wenigsten an das, was wenig später grausame Realität wurde.

Das Leiden der Menschen in der Ukraine ist in der Aufmerksamkeit nicht mehr ganz oben – das ist ein Fehler.

Omid Nouripour

Seit dem 24. Februar 2022 erreichen uns tagtäglich neue Schreckensmeldungen über den Krieg in der Ukraine. Und mit diesem Krieg kommen viele weitere Folgen, die bestehende Konflikte anheizen, bedrohliche Situationen verschärfen, Missstände und Unglück in vielen Regionen der Welt größer werden lassen.

Omid Nouripour kennt sich mit diesen Themen bestens aus. Der im Iran geborene Politiker ist seit 2006 Mitglied des Deutschen Bundestages und setzt sich intensiv für Außen- und Sicherheitspolitik ein. Seit Februar diesen Jahres ist er zusammen mit Ricarda Lang, zudem Bundesvorsitzender von Bündnis 90/die Grünen.

Welche Folgen hat der Krieg in der Ukraine für unser aller Zukunft? Was bedeutet er ganz konkret für Europa? Weshalb scheinen sich die Krisen in den vergangenen Monaten und Jahren immer stärker zu multiplizieren? Und wie viel Optimismus sollten wir uns bei all dem Schrecken bewahren? Diese und viele weitere Fragen hat Omid Nouripour im ausführlichen Gespräch beantwortet:

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