Constantin Schreiber über Nachrichten, Journalismus und Vielfalt

Constantin Schreiber über Nachrichten, Journalismus und Vielfalt

Constantin Schreiber ist ein echter Ausnahmejournalist – und das, obwohl seine Karriere alles andere als vorbestimmt gewesen ist. Er studierte Jura, arbeitete zunächst bei einer Bank, bis ihn ein Bekannter nicht zuletzt aufgrund seiner ausgezeichneten Arabisch-Kenntnisse in die Welt der Medien lockte. Seit Januar ist er nun das neue Gesicht der Tagesschau, moderiert regelmäßig die 20-Uhr-Ausgabe der wichtigsten deutschen Nachrichtensendung.

Es ist irgendwie in Mode gekommen, eine Quote zu fordern. Aber was bedeutet das eigentlich? Welche Verwerfungen bringt das mit sich und was ist, wenn dann jede Gruppe eine Quote fordert?

Constantin Schreiber

Parallel hat der gebürtige Cuxhavener aber noch einige weitere Projekte. Für den ägyptischen Sender ONTV moderiert er seit 2011 die Wissenschaftssendung “SciTech – Unsere Welt von morgen”, die in arabischer Sprache ausgestrahlt wird und Schreiber zu einem echten Medienstar in Ägypten machte. Er ist außerdem erfolgreicher Buchautor und veröffentlichte mit “Die Kandidatin” vor wenigen Wochen einen überaus spannenden Roman, der eine Zukunft beschreibt, in der eine muslimische Kanzlerkandidatin in einem Deutschland ohne gesellschaftliche Mitte kandidiert.

Wie weit sind wir von Constantin Schreibers Romanfiktion tatsächlich noch entfernt? Und wie können wir die sich immer weiter öffnende gesellschaftliche Schere zwischen Arm und Reich wieder schließen? Ein Gespräch über Nachrichten, Journalismus, Gerechtigkeit und Vielfalt:

Fotoquelle: Marlene Gawrisch

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