André Maeder: Hat der stationäre Einzelhandel noch eine Chance?

André Maeder: Hat der stationäre Einzelhandel noch eine Chance?

Die Digitalisierung macht dem Einzelhandel vielerorts zu schaffe. Gerade die vergangenen beiden Pandemie-Jahre haben diesen Trend verstärkt. Die Ergebnisse dieser Entwicklung sieht man schon heute in den Straßen vieler Städte: Der Leerstand bei den Einzelhandelsflächen nimmt sichtbar zu. Doch pauschalisieren sollte man aufgrund dieser Entwicklungen nicht. Gut durchdachte und innovative Konzepte haben auch in diesen Zeiten eine Chance.

Davon ist auch André Maeder, CEO der KaDeWe Group, fest überzeugt. Das Unternehmen baut seine derzeit drei Häuser, das KaDeWe in Berlin, das Alsterhaus in Hamburg und der Oberpollinger in München, gerade radikal um und setzt dabei neue Maßstäbe für eine Branche, die viele schon längst für tot erklärt haben. Die mit Starachitekten geplante Neukonzeption soll die Grundlage für die Zukunft der traditionsreichen Häuser legen. In den nächsten zwei Jahren soll alles fertig werden – inklusive je einem neuen Haus in Wien und Düsseldorf.

Maeders Meinung hat in der krisengebeutelten Branche Gewicht. Er war in seiner Karriere in verschiedensten Positionen tätig und hat immer wieder neue Impulse gesetzt. Für die Zukunft glaubt er fest an Erlebniswelten, die den Kunden auch fernab des reinen Bedarfskaufs zum Verweilen einladen – kein Wunder also, dass im KaDeWe zuletzt Restaurantflächen entstanden sind, die sogar noch nach den Ladenöffnungszeiten geöffnet haben.

Welche Chancen und Daseinsberechtigung hat der stationäre Einzelhandel also? Kommt der Kunde am Ende für den Kauf eines Produktes oder wegen des Erlebnisses? Und wie können Online und Offline noch besser zusammenwachsen? Fragen, die André Maeder im ausführlichen Gespräch im Headquarter der KaDeWe Group in Berlin beantwortet hat:

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