Daniel Fürg, Daniel Schreiber und Alexander Nusselt

Warum fällt uns das Alleinsein so schwer?

Wer in unserer Gesellschaft alleine lebt, hat oft mit Stigmata und Schubladendenken zu kämpfen. Das Zusammenleben in einer Beziehung und Familie ist für die allermeisten noch immer das Idealbild eines erfüllten Lebens. Doch was macht das eigentlich mit denjenigen Menschen, die bewusst alleine leben oder die derzeit einfach keine andere Option für sich selbst sehen?

Noch nie haben so viele Menschen alleine gelebt wie in unserer Zeit. Ganz egal, ob selbst gewählt, selbstbestimmt oder durch äußere Umstände: Wir müssen uns davon lösen, dieses Lebensmodell immer auch gleich mit Scheitern gleichzusetzen, denn das wäre grundfalsch. Es setzt die alleine Lebenden außerdem unnötig unter gesellschaftlichen und kulturellen Druck. Am Ende sollte doch jeder selbst entscheiden, wie und mit wem er oder sie leben möchte.

Daniel Schreiber ist Schriftsteller und Journalist. In seinem Bestseller “Allein” hat er genau über dieses Thema ausführlich geschrieben und dafür reichlich Recherche betrieben. Wir haben ihn im Rahmen des 48forward Festivals 2022 in München auf die Bühne eingeladen und unter anderem darüber gesprochen, dass Alleinsein und Einsamkeit absolut nichts miteinander zu tun haben müssen:

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